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Möwen

Möwen

Bis vor ungefähr zehn Jahren konnten Möwen in Naturschutzgebieten mit normalem Brutresultat ihre Jungen aufziehen. Die normale Prädation durch die verwilderte Katze, Fuchs, Iltis oder Hermelin betrug maximal 15%. Da der Prädationsdruck mittlerweile, unter anderem aufgrund einem aus der Hand gelaufenen Schutz der oben genannten Raubtiere stark zugenommen hat, weichen die Möwenarten auf Dächer in Stadtgebieten aus. Dasselbe gilt auch für andere Bodenbrüter, wie den Austernfischer.

Das kann große Probleme verursachen, einerseits bezüglich der Hygiene als auch der Wasserabfuhr von Dächern. Vor allem die größeren Möwenarten legen auf den Dächern häufig Äste und Unrat ab. Außerdem produzieren Sie mitunter so viel Abfall, dass eine angemessene Wasserabfuhr gefährdet ist. Das kann zu großen Hygieneproblemen führen.

Schließlich gibt es zahlreiche Beschwerden von Personen, die zu Wartungszwecken auf Dächern tätig sind, und dort von den aggressiven Tieren als Eindringlinge erkannt werden. In den letzten Jahren gab es zahllose Meldungen von Personen, die von Möwen angegriffen wurden. Es handelte sich dabei in den meisten Fällen um Silbermöwen und Mantelmöwen.

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite elektronisch Verjagen.